FP| Die unversehrten NSU-Spuren im Brandschutt

Sehr guter Artikel!!!

Prof. Dr. Hajo Funke

Sachsens Ausschuss zum NSU-Terror nahm sich gestern offener Fragen an – etwa der des „unbrennbaren“ Schwarzpulvers.

Von Jens Eumann
erschienen am 16.11.2015

Dresden. Wie kann es sein, dass im Brandschutt einer explodierten Wohnung ein Glas mit kiloweise Schwarzpulver gefunden wird – von Feuer und Hitze unberührt? Wie kommt es, dass in einem ausgebrannten Zimmer der Unterschlupfwohnung der mutmaßlichen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) eine unversehrte Jogginghose auftaucht. Eine Jogginghose, die man anhand von DNA Uwe Mundlos zuordnet und der Blutspritzer der 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michèle Kiesewetter anhaften. Letzteres macht die Hose für die Bundesanwaltschaft zum finalen Beweis für die Täterschaft von Mundlos und Uwe Böhnhardt am Heilbronner Mord. Mit solch offenen Fragen befasste sich gestern in Dresden der Untersuchungsausschuss des Landtags zum Terror-Netzwerk NSU. Die Parlamentarier gingen augenscheinlichen Widersprüchen nach, auf denen die derzeit weitestgreifenden Verschwörungstheorien fußen.

In puncto Unversehrtheit klärte der als Zeuge geladene Brandermittler Frank Lenk den…

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