Beate Zschäpe und ihre Anwälte

Meine Beobachtungen beruhen sich auf 107 Prozesstage bei denen ich persönlich dabei war. Der Eindruck für mich war das die Rechtsanwälte Sturm Stahl und Heer viele Chancen ungenutzt gelassen haben um ihre Mandantin in Sinne der Anklageschrift zu entkräften. Wie zum Beispiel der Komplex Kiesewetter. Da war der Zeuge Arnold dieser hätte dabei helfen können auszusagen, das die Mörder seiner Kollegen nicht Böhnhardt und Mundlos waren.
Aber man konnte eine Punkte der Anklage in den Zweifel beziehungsweise widerlegen. Wie unter anderem das Frau Zschäpe die ganze Zeit mit den beiden Uwes zusammen lebte,
was der ermittelnde Kommissar einräumen. Was unbeachtet oder untergegangen ist und positiv war der Beweissverwertungsverbot wegen den „Rohrbomben“ die man in der Garage in Jena fanden. Darauf folgte die Flucht der drei.
Ich persönlich hätte mir mehr Einsatz gewünscht, das man merkt die Anklage ist Null und Nichtig ist.
Für viele Zuschauer auf der Empore fragen sich oft warum die nicht mehr fragen, oder bei Fragen reingrätschen wo man fragt nützt das was Frau Zschäpe.
Wie zum Beispiel wenn um dem MAD geht.
Natürlich sind die Rechtsanwälte und Frau Zschäpe heute sehr im Fokus.
Viele der Zuseher möchten Frau Zschäpe reden hören, aber man muss auch respektieren das sie es nicht tut oder für sie besser ist.
Man weiß nie was noch kommt in diesem Prozess, denn das von letzten Mittwoch hatte auch keiner erwartet.

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