Zwei Fragen was mich seit heute beschäftigen wird.

Ab morgen und übermorgen kommt der Nachtrag auf die letzte Woche, und was diese Woche bisher passiert ist.
Heute waren zwei ganz interessante Themen am OLG.
Die Fragen die sich stellen sind folgende. ..
Das Wohnmobil das in Heilbronn zum Einsatz kam wurde offiziell vom 16.4.2007 bis zum 19.4.2007 angemietet. Das interessante dabei ist, das der Mord und der versuchte Mord an der Polizistin Kiesewetter und an Polizisten Arnold am 25.04.2007 passierte. Was passierte in der Zwischenzeit? Das Wohnmobil wurde verlängert. Also kann man dann nicht davon ausgehen das Kiesewetter ein Zufallstreffer war wie uns die Anklageschrift glauben schenken mag. Wurde der Tat vielleicht schon eher geplant zwischen dem 16.4 und dem 19.4.2007? Irgendwas muss da passiert sein, um es dann erst genau 6 Tage später es zu verüben. Bis heute ist ja jedes Motiv unklar. Und auch die Zwei Täter Theorie kann man nicht länger aufrecht erhalten.
Nichts desto trotz will uns der Bawü Innenminister Gall dies immer noch als die wahrscheinlichste Theorie weiß machen. Mal sehen was in der nächsten Zeit da noch passiert. Ein Untersuchungsausschuss wie in Thüringen wäre von Nöten.

Nächster Fall, heute die Waffenbeschaffung von Andreas S. an Ralf Wohlleben. Wie heute der Zeuge ein Kriminalbeamter aussagte wurde die Waffe ohne Schalldämpfer übergeben. Das ist in der Anklageschrift eine ganz wichtiger Punkt. Andreas S. konnte nicht eindeutig eine Ceska erkennen. Er sagte es wäre eine Osteuropäerische Waffe gewesen mit tschechischen oder kyrillischen Buchstaben gewesen. Dabei wären 50 Stück Munition aus Messing.
Der Abholer der Waffe wäre der Carsten S. gewesen. Und wie bei einem anderem Verhör ( Frank L.)war auch diesmal ein Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten erstaunlicherweise dabei….

Weitere Informationen kommen die nächsten Tage. Also gespannt bleiben, ich bin es auch…

4 Gedanken zu “Zwei Fragen was mich seit heute beschäftigen wird.

  1. Danke für diese wichtigen Details.

    Die Aussage „Waffe wurde ohne Schalldämpfer und mit Messing-Munition übergeben“ fehlt in der gesamten Berichterstattung ebenso wie die Anwesenheit der BAW (Weingarten) im Verhör von Andreas S.

    Die ersten 4 Morde wurden mit KUPFER-Projektilen der Marke PMC verübt.

    Pass gut auf Dich auf!
    Gruß

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  2. Ahoi

    Die Aussage „Munition aus Messing“ ist laienhaft und wenig sinnvoll.
    Bei Pistolenmunition springen zwar die blanken, goldfarbenen Messinghülsen zuerst ins Auge, sind aber kein Unterscheidungsmerkmal sondern die Regel.

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  3. Pingback: Als RA Klemke seinen Mandanten Wohlleben ans Messer lieferte | sicherungsblog

  4. Pingback: DIE GANG, TEIL 5: Wer Waffen wollte, der ging ins Madley | NSU LEAKS

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