73.Prozesstag 14.01.2014 in München.

Um 9.50 Uhr ging es los und der Sachverständige KOK Voutta wurde als erstes an diesem Tag angehört.

Er machte Fotos von der Bekleidung der Angeklagten Beate Zschäpe und ihrer Handtasche.

Nach dem er von Götzel belehrt wurde, sagte dieser, da Beate Zschäpe am 8.11.2011 in Jena festgenommen wurde hatte er den Auftrag die Kleidung Erkennungsdienstlich zu behandeln.

In seinem Fall Fotos der Kleidung der Handasche und deren Inhalt zu fertigen.

Ein Teil der Sachen wurden auf Verdacht hin in Gasdichte Behältnisse verpackt, da der Verdacht auf Brandbeschleuniger Spuren bestand.

Zusätzlich gab es auch Spurentüten in dem die Handtasche Geldbörse befanden. Dies wurde alles in einem Labor der Polizei in Jena fotografiert, wo sich Frau Zschäpe am 08.11.2011 selbst gestellt hatte. Er selbst hatte keinen Kontakt zu Frau Zschäpe, sah sie aber nur beim Treppen runtergehen und kann keine Angaben dazu machen wie sie in diesem Moment ihr ging.

Dann wurde er nach vorne geholt, und sollte seine gemachten Bilder dokumentieren.

Was ihm nicht sehr behagte war das diese Bilder in S/W zu sehen waren, denn er meinte „ die Bilder sind ja in schwarz weiß.

Dann sah man auf der Leinwand eine brauen Jacke sei wie er sagte. Dann sah man unter anderem einen schwarzen Fleecepullover, schwarzes T-Shirt rote Schuhe, eine schwarze Hose, schwarze Socken der Sachverständige meint das diese unangenehm gerochen hätte ( darauf lacht Beate Zschäpe und der Gerichtssaal) BH und Slip werden gezeigt.

Danach zeigte der Sachverständige in welchen Tüten z.B Jacke Hose verstaut waren,danach kamen 4 Spurentüten in dem sich der BH Slip Socken u.a befanden.

Dann kam er zu dem Inhalt der Handtasche die mit Tempos Feuerzeugen Pfefferspray Zigaretten ein Schönes Wochenende Ticket ( Unterschrift einer Susann E.) eine Fahrt von Dresden HBF nach Chemnitz HBF Ticket ein Code für eine Stunde Internet im Burger King Leipzig HBF eine Visitenkarten von dem Rechtsanwalt Gerald Liebtrau ( Erster Anwalt den sich Frau Zschäpe nach der Flucht in Jena nahm und der sie zur Polizei begleitete) Tampons und Tabletten Ibro 600.

Dann wird eine Uhr gezeigt der Marke Fossil und eine Brille.

Nach 90 Bildern ist man dann fertig.

Danach fragt Herr Heer der Anwalt von Frau Zschäpe ob die Uhrzeit Datum an der Uhr gestimmt habe.

Darauf antwortet der Sachverständige ja, er habe die Bilder am 8.11.11 gemacht und den Bericht dazu am 9.11.11.Dann wurden noch Fragen gestellt warum manche Sachen in Art Plastiktüten verpackt wurden und warum Spurentüten. Der Sachverständige erklärt darauf den Siegelrandbeutel.

Was ich dann echt nicht verstehen kann wie manch einer der Journalisten unter anderen schrieb das Frau Zschäpe sich auch wegen dem Geld bei der Polizei gestellt hätte. (Tagesspiegel F.Jansen)

Und das Frau Zschäpe es unangenehm sein dürfte wenn ihr BH und Slip gezeigt wird ist auch irgendwie nachvollziehbar. Das andere Medienvertreter sich über diesen Sachverständigen lustig gemacht haben, verstehe ich nicht, er war sachlich und ja er hat mit Dialekt gesprochen. Na und? (Spiegel)

Danach wurde der Sachverständige um 10.41 Uhr entlassen.

Um 11.20 Uhr kam die Zeugin Sandy N. 25 Jahre und arbeitet in einem Massage Door in Zwickau.

Wie sie bei Ihrer Einvernahme erklärte wusste sie erst nicht bei dem ersten Verhör um was es genau ging. Erst als man ihr sagte um eine Simkarte samt Handy wusste sie es wieder. Eine Frau hatte sie angesprochen ihr 30-40 Euro gegeben weil diese Frau ihren Ausweis vergessen hatte, und sie gebeten hatte für sie diesen Handy zu kaufen. Da es ein Prepaid Handy war, hatte sie auch kein Problem damit. Sie sagte weiter aus das der Kauf im Jahr 2006 bis 2008 statt gefunden hat, im D1 Laden in Zwickau.

Die Frau hatte eine Tüte mit verpackten Geschenken dabei. Des weiteren sagte sie aus, dass die Frau größer als sie war einen Dutt gehabt hätte und eine Brille trug.

Sie sei sich ziemlich sicher das es Frau Zschäpe nicht gewesen sei da sie jetzt oft auf Bildern gesehen hätte.

Wiederholte abermals das die Frau größer gewesen sein und auch sehr schlank gewesen sei, deshalb auch nicht Frau Zschäpe gewesen sein könne, es sein denn sie wäre mal total schlank zu dieser Zeit gewesen.

Sie wären in den D1 Laden rein, das Handy bezahlt, wieder raus und sie bekam das Geld und weg war die Frau.

Richter Götzel zeigt ihr den Vertrag der zum 10.2.2010 ausgestellt war. Die Zeugin sagt bestimmend aus, dass dies nicht sein kann mit 2010, denn sie habe 2009 ihre Ausbildung angefangen.

Und 2009 verlor sie kurz ihre Geldbörse die sie aber kurz darauf wieder bekommen hatte.

Danach kam sie nochmal auf das Verhör zusprechen, das es 1-2 Beamte gewesen seien, alle auf sie eingeredet hätten. Dies relativierte Frau N. danach das die Polizisten doch sehr nett gewesen seinen. Sie selbst sei 1,68 m und die Frau 1,77 m und diese hätte Stöckelschuhe getragen. Danach wird sie wegen den Phantombildern gefragt. Sie sagt das sie keiner der Damen damals wieder erkannt hätte. Darauf hin wird sie nach vorne gebeten und soll sich erinnern ob es diese Reihe der Bilder gewesen sein könnte. Was scheinbar keinen auffällt ist die Tatsache, das alle diese Frauen gepierct sind. Wenn also Frau Zschäpe diese Simkarte gekauft hätte frage ich mich warum man der Zeugin dann Frauen zeigt, die an der Oberlippe ein Piercing gehabt haben oder an der Braue. Die würde eher zu Susann E. passen, und in der Tat wird ein Bild von Frau E. gezeigt.

Ich frage mich deshalb warum? Man hatte ja schon bei der ersten Zeugenvernehmung am 6.11.11 ein Bild von Frau Zschäpe gehabt?! Weshalb also dann Frau E.?!

Dann Fragt eine Nebenklägerin ob die Frau einen Dialekt gehabt hätte? Dies bestätigt die Zeugin mit den Worten“ Ja ich dachte sie käme aus der Gegend von Zwickau“

Dann hat der Anwalt von Frau Zschäpe noch ein paar Fragen an die Zeugin. Sie dachte erst als die Polizei am 6.11.11 vor ihrer Tür stand, das es um ihren erstochenen Verlobten ging, 2 Beamte wären bei ihr zu Hause gewesen. Danach sagte sie aus, das sie mit 14 Jahren Heroin konsumiert hätten. Seit 5 Jahren sei sie in einem Methadonprogramm.Aber sie sei rückfällig geworden ab und zu.

Um 11.55 Uhr wurde die Zeugin entlassen, und die Mittagspause wird bis um 13.00 Uhr festgesetzt.

Um 13.05 wird der Prozess weitergeführt und der Sachverständige Dr. Erwin Koops 72 Jahre Rechtsmedizin in Krankenhaus in Hamburg Eppendorf wird zur Obduktion Tasköprü befragt.

Der Vater von Herrn Tasköprü war eine halbe Stunde aus dem Laden weg als er um 11.15 Uhr seinen Sohn leblos wiederfand. Um 12.15 Uhr des 27.7.2001 konnte der Notarzt nur den Tot feststellen.

Um 16.00 Uhr des gleichen Tages konnten die Gerichtsmediziner 3 Kopfstreckschüsse feststellen. Die 7,65 mm Geschosse waren Kupferfarben, und 5g schwer, und die zwei Geschosse 6,35mm waren Messingfarben und 3g schwer. Die Lunge war über bläht mit Blut. Die Polizei fragte auch nach einer intravenösen Drogen Einnahme, dies wurde sehr gründlich abgesucht aber zu keinem zielführenden Ergebnis geführt hätten.

Um 13.30 Uhr war die Zeugenvernehmung zu Ende.

Nun sollte zum vierten Mal der Zeuge Ahmed. A. im Fall Yozgat aussagen. Diesmal erschien dieser wieder nicht, Richter Götzel sagte das sie ihn jetzt vorführen werden.

Herr RA Hoffmann verließt dann eine Erklärung nach 257§ an dem sich dann viele Reibereien entzünden werden. Die Anwälte von Frau Zschäpe wollen mit einem Gerichtsbeschluss die Erklärung stoppen. Nach geheimer Beratung wird dem Antrag der Anwälte von Frau Zaschäpe nicht stattgegeben und RA Hoffmann darf weiter seine Erklärung vorlesen.

Ich finde es in dem ersten Teil der Erklärung hat Herr Hoffmann genau das wiedergegeben die Lügen der Familie Scheidemantel nochmal auf den Punkt brachte. Wiederum kann ich es dann in dem zweiten Teil nicht verstehen, wie er dann auf Frau Zschäpe zum x Mal eine tragende Rolle innerhalb der Gruppe zu gewiesen hatte. Er zitierte ihren Cousin Stefan Apel sowie einen Camping Verleiher der aussagte Frau Zäschpe hätte die Hosen angehabt, nachdem sie dem Verleiher genau sagen konnte was an dem Motor des Schlauchbootes kaputt gewesen ist.

Da frage ich mich was wäre wenn es nicht Frau Zschäpe gewesen wäre, sondern eine Frau die das als richtigen Sport betreibt und deshalb Ahnung hat, ob diese dann auch die Hosen an hat nur weil ein Mann mit dabei ist????

Da der Zeuge Ahmed. A wurde der Prozess um 14.35 Uhr unterbrochen und geht morgen um 9.30 Uhr weiter mit 2 Sachverständige die sich um den Brand in der Frühlingsstraße aussagen sollen.

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